16,1 °C
8,0 km/h

Monatsbericht Dezember 2005

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von -0,2°C erheblich unter dem langjährigen Schnitt von 1,3°C. Er brachte es auf 31 kalte Tage, 22 Frosttage (normal 18) und 7 Eistage (normal 7)

Das Tagesmaximum von 6,1°C wurde am 5. um 12 Uhr 44 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -11,2°C am 30. um 0 Uhr 37.

Der Luftdruck schwankte im Bereich von 995 hPa bis 1038 hPa, wobei vom 14. bis 16. und vor allem vom 21. bis 27. ein extremer Druckabfall auftrat

Erwähnenswert:

Um den 4. und 5. Dezember zeigte sich auch heuer wieder das sog. „Nikolaustauwetter", das mit großer Regelmäßigkeit um diese Zeit auftritt. Auch das „Weihnachtstauwetter", das mit einer Wahrscheinlichkeit von 53% (nach Aussagen des DWD) zu erwarten ist, ließ uns „grüne" Weihnachten feiern.

Drei mäßige „Temperaturtiefs" (am 2., 12. und 18.) und ein ganz erhebliches Minus vom 27. bis 30. ließen den Monat zu einem eher kalten Dezembermonat werden. Bemerkenswert der Temperaturanstieg am 31.: Von –8,8°C um 0:38 auf +4,6°C um 15:08

Im üblichen Rahmen bewegte sich die Zahl von 6 Nebeltagen (normal 7).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 63,7 Litern fast genau im Schnitt (nur 5,1 l/m² mehr als normal). Der höchste Tagesniederschlag mit 12,2 Litern fiel am 16. - zwischen 3 und 18 Uhr .

Die Zahl der Niederschlagstage bewegte sich mit 20 dagegen weit über dem Schnitt (14). Die Tage mit Schneefall übertrafen mit 10 überraschenderweise ebenfalls den Schnitt (5).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 17. mit 47 km/h erreicht.

(windgeschützte Lage)

Interessant am Rande:

Bis zum 16. war kein einziger Tag mit Schneefall zu verzeichnen, was in unserem Raum jedoch als durchaus normal zu betrachten ist. Ab dem 17. einsetzende leichte Schneefälle ließen dieses Jahr zunächst weiße Weihnachten erhoffen, doch bei Temperaturen um 3°C am 24. taute die Schneedecke fast überall ab.

Bei immerhin 20 Niederschlagstagen fiel der Hauptniederschlag allerdings an nur 5 Tagen. Die Sonnenstunden übertrafen mit 44 den Dezember des Vorjahres, der nur magere 23 Stunden aufzuweisen hatte, beträchtlich.

Der Monat erwies sich erstmals seit September wieder als deutlich windreicher. Allerdings wurden die üblichen Dezemberwerte noch nicht erreicht.

Gesamteindruck

Auf einen sonnigen, wolkenlosen Dezemberbeginn, der auch gleich die beiden ersten Eistage des Monats mit sich brachte, folgte am 3. länger anhaltender Regen, der auf Grund der niedrigen Bodentemperaturen für spiegelglatte Fahrbahnen sorgte. Wieder ansteigende Temperaturen bewirkten, dass der in den folgenden Tagen in geringeren Mengen fallende Niederschlag keine Probleme mehr verursachte. Ein extremer Luftdruckanstieg (auf den Maximalwert des Jahres) bescherte uns vom 10. bis 12. sonnige, schöne Wintertage. Danach setzte sich wieder das gewohnt trübe Dezemberwetter durch. Ein ebenso krasser Luftdruckabfall (das Orkantief „Dorian") führte am 16. zu heftigem Sturm und Regen und am nächsten Tag zum ersten Schneefall des Monats. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt blieb uns eine geringe Schneedecke bis zum Morgen des 24. erhalten. Doch steigende Temperaturen und gegen Abend einsetzender leichter Regen ließen die Schneereste dann endgültig abschmelzen. Erst am Abend des 26. wurde die Landschaft wieder leicht weiß angehaucht. Heftiger Schneefall am 28. und 29. sorgte dann zusammen mit stark sinkenden Temperaturen für ein sonniges, tief winterliches Landschaftsbild.

Insgesamt betrachtet erwies sich der Dezember als sehr wechselhaft: Einige recht sonnige Abschnitte (vor allem im ersten Drittel), doch auch eine Vielzahl trüber Tage bestimmte das Bild.

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