16,2 °C
9,7 km/h

Monatsbericht Dezember 2004

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von -0,1°C deutlich unter dem langjährigen Schnitt von 1,4 °C und brachte es so auf 31 kalte Tage, 19 Frosttage (normal ebenfalls 19) sowie10 Eistage (normal 7).

Das Tagesmaximum von 8,6°C wurde am 25. um 14 Uhr 18 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -10,6°C am 21. um 8 Uhr 44.

Der Luftdruck schwankte im Bereich von 989 hPa bis 1033 hPa, wobei dreimal erhebliche Schwankungen auftraten

Erwähnenswert:

Erstmals am 8. lag die Durchschnittstemperatur unter 0°C.

Von da an bewegte sie sich bis 16. ständig und teilweise erheblich unter dem Monatsschnitt. Vom 10. bis 16. waren sogar 7 Eistage in Folge zu verzeichnen.

Starker Luftdruckanstieg zu Monatsbeginn führte nicht wie im Sommer zu schönem Wetter, sondern zu einer hartnäckigen Hochnebeldecke, die sich bis zum 16. hielt.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 41 Litern deutlich unter dem Schnitt (21 l/m² weniger als normal). Der höchste Tagesniederschlag mit 9,4 Litern fiel am 26. -verteilt über den ganzen Tag.

Die Zahl der Niederschlagstage lag mit 12 geringfügig über dem Schnitt (10).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 17. mit 48 km/h erreicht. (windgeschützte Lage)

Interessant am Rande:

Es war dies der 8. Monat mit weniger Niederschlag als normal.

Aus der Inversionswetterlage mit anhaltendem Nebel ergab sich bis zum 16. eine Sonnenstundenzahl von insgesamt nur 2,5 Stunden.

Mit 16 Nebeltagen lag der Monat dadurch extrem über dem Schnitt von normalerweise 7 Nebeltagen

Daher gab es auch im Gesamtmonat nur einen Tag mit mehr als 6 Stunden Sonnenschein.

Dieses Jahr bescherte uns bei einer Maximaltemperatur von 7°C am 24. keine weißen Weihnachten. Erst am Abend des 26. setzte leichter Schneefall ein. Mit 4 Schneetagen lag der Dezember dennoch fast im Schnitt (5).

Erstaunlicherweise war der Monat windärmer als in anderen Jahren.

Gesamteindruck

Der Dezember setzte die trübe Witterung der letzten Novembertage fort. Bei etwas überdurchschnittlichen Temperaturen war von der Sonne (außer kurzzeitig am 6.) nichts zu sehen. So war bis zum 16. keine Veränderung in Sicht. Lediglich die Temperaturen gingen ab dem 8. deutlich nach unten, um dann am 10. zum ersten Eistag zu führen. Trotz anhaltenden Nebels und niedrigen Temperaturen setzte erst am 14. vorübergehend Rauhreifbildung ein.

Kräftiger Luftdruckabfall ab 16. (von 1024 hPa auf 1007 hPa) ließ die Temperatur ansteigen, doch auf den noch kalten Straßen führte einsetzender Niederschlag in der Nacht zum 17. zu Glatteisbildung. Weiterer Luftdruckabfall bis auf 989 hPa ließ es dann kräftig stürmen.

Ein totaler Witterungsumschwung (allerdings nur für 3 Tage) zeigte sich ab dem 20.: Der Nebel war von heftigen Sturmböen weggefegt worden und bei extrem sinkenden Temperaturen ließ sich die Sonne erstmals ganztägig blicken. Doch pünktlich zu Weihnachtsbeginn stiegen die Temperaturen über die Null-Grad-Marke.

Insgesamt betrachtet war das Wetter in den ersten zwei Dritteln überaus grau, sonnen- und niederschlagsarm. Der Rest des Monats zeigte sich wechselhaft.

Die Sonnenstundenzahl war mit 23 Stundengerade mal halb so groß wie im Vorjahr.

← Zurück zur Übersicht