Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 9,3 °C unter dem Schnitt (normal 9,7°C).
Es gab 9 kalte Tage (normal 5), 4Frosttage (normal 3) aber auch schon 8 warme Tage (normal 4), doch noch keinen Sommertag (normal einen), obwohl der Wert von 25°C an 2 Tagen mit 24,9 Grad fast erreicht wurde.
Das Tagesmaximum von 24,9 °C wurde am 26. um 17 Uhr 10 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -3,6 °C am 1. um 7 Uhr.
Der Luftdruck wies erhebliche Schwankungen auf und betrug im Schnitt 1013,4 hPa
Erwähnenswert:
Die winterlichen Temperaturen des März setzten sich im April fort. So lag bis zum 7. die Temperatur 7,5 Grad unter dem üblichen Monatsschnitt. Dass dieses Frühjahr bisher äußerst kalt war, zeigt die sog. Gründlandtemperatur. Hier wird bei uns im Schnitt am 24.3. der Wert von 200 erreicht, heuer aber erst am 14.4. (spätester Termin seit dem Jahr 2000). Daran konnte auch die Tatsache nichts ändern, dass die Temperatur ab dem 13. rasant nach oben ging.
So verhalten wie die Temperatur zeigte sich zunächst auch die Sonne. Es dauerte bis zum 14., ehe mal 10 Stunden Sonnenschein erreicht wurden. Auch danach waren die sonnenreichen Tage eher die Ausnahme und so erzielten wir letztlich nur 118 Stunden Sonnenschein (normal 160).
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 50,2l/m² knapp unter dem Schnitt (95% des üblichen Wertes) . Den höchsten Tageswert mit 15,4 Litern erzielten wir am 19. - bei Dauerregen den ganzen Tag über.
Mit 12 Niederschlagstagen lagen wir genau im Schnitt.
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 12. um 13 Uhr 05 mit 37km/h gemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 8,5 km/h im üblichen Rahmen. Dabei wehte der Wind etwa zu gleichen Teilen aus Südwest und Nordwest. Kein Wunder also, dass wir sowohl nahezu sommerliche als auch winterliche Temperaturen aufzuweisen hatten
Interessant am Rande:
Der Niederschlagsmangel des März setzte sich fort und so war es nicht erstaunlich, dass die Waldbrandgefahr in Donauwörth die Stufe 3 erreichte auf einem Index, der von 0 – 5 reicht. Dieser Regenmangel wurde erst ab dem 19. weitgehend ausgeglichen, als innerhalb von zwei Tagen immerhin 27 l/m² fielen.
An 5 Tagen traten Windgeschwindigkeiten von 30 km/h oder mehr auf und an 7 Tagen blies der Wind ohne Unterbrechung.
Gesamteindruck
Der April begann winterlich kalt und sonnenscheinarm. Diese unangenehme Phase zog sich bis zum 8. hin. Danach stellte sich die Wetterlage um und brachte uns endlich dringend nötigen Regen und mildere Temperaturen. Zögerlich frühlingshaft wurde es aber erst am 11., als die Temperaturen zumindest mal 16 Grad erreichten. Der Durchbruch gelang dann am 15.: ganztägiger Sonnenschein und fast sommerliche 24,5 Grad. Diese, auch der menschlichen Psyche wohltuende Wetterlage, hielt bis zum 18. an, als mit 24,9 Grad beinahe ein Sommertag erzielt wurde. Doch am 19. erfolgte ein gewaltiger Temperatursturz, der gleichzeitig den immer noch erforderlichen Regen mit sich brachte. Erst am 24. kehrte der Frühling zurück und wir konnten zwei Tage mit mehr als 10 Sonnenstunden genießen. Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer, denn bereits am 27. traf uns erneut ein beträchtlicher Temperaturrückgang. Insgesamt betrachtet war der Monat zu kalt, wies heftige Temperaturschwankungen auf und erwies sich als deutlich zu sonnenarm.