Temperatur
- Das Frühjahr 2023 präsentierte sich insgesamt ausgeglichen und entsprach in seinem Temperaturmittel weitgehend den langjährigen Bedingungen. Mit einer Durchschnittstemperatur von 9.8 °C lag es im normalen Rahmen.
Die höchste Temperatur wurde am 22. Mai mit 27.7 °C erreicht, während die tiefste Temperatur am 12. März mit -3.9 °C gemessen wurde.
Dabei traten folgende Tage auf:
- 0 heiße Tage (normal 4)
- 5 Sommertage (normal 6)
- 17 warme Tage (normal 24)
- 13 Frosttage (normal 16)
- 0 Eistage (normal einen)
- 0 Tropennächte (normal
Niederschlag und Sonne
Der Gesamtniederschlag im Frühjahr 2023 belief sich auf 164.2 mm (normal 183) und blieb damit minimal unter dem langjährigen Stationsmittel.
Der höchste Tagesniederschlag wurde am 28. April mit 24.4 mm registriert.
Es gab insgesamt 44 Regentage (normal 40) sowie 2 Tage mit Schneefall (normal 4).
An 44 Tagen (von 92 Tagen) fiel messbarer Niederschlag. Das bedeutet, dass fast an jedem zweiten Tag zumindest ein kleiner Schauer niederging.
Die Sonnenscheindauer summierte sich im gesamten Frühjahr auf rund 392 Stunden, wobei der sonnigste Tag am 27. Mai mit 12 Stunden und 20 Minuten verzeichnet wurde.
Das langjährige Mittel liegt bei rund 570 Stunden. Das Frühjahr erreichte somit nur magere 69 % des üblichen Sonnenscheins.
Damit ist der Frühling 2023 der sonnenärmste Frühling seit Beginn der Aufzeichnungen an der Station im Jahr 2007 (knapp hinter dem bisherigen Rekordhalter 2013 mit 395 Stunden).
Wind und Luftdruck
Wind:
Die höchste Windböe des Frühlings wurde am 31. März mit 73.4 km/h verzeichnet.
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit im gesamten Frühjahr betrug moderate 4.2 km/h. Die dominante Windrichtung war Nordwest (NW).
Luftdruck:
Der Luftdruck bewegte sich im typischen Rahmen zwischen einem Tiefstwert von 992.5 hPa und einem Höchstwert von 1028.9 hPa (Mittelwert: 1014.7 hPa).
Gesamtbilanz
So stellt sich die Gesamtbilanz dar: Trüb, ausgeglichen und unauffällig
Der Frühling 2023 präsentierte sich in Donauwörth insgesamt sehr ausgeglichen bezüglich der Temperaturen und Niederschläge. Herausragend war jedoch der extreme Mangel an Sonnenschein: Mit nur rund 392 Stunden war es das trübste Frühjahr seit Beginn der Sonnenaufzeichnungen im Jahr 2007.














